Wo findet man leistungsstarke Regenbekleidung fürs Radfahren?
Bei der Vielzahl an Kleidungsstücken, die Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität versprechen, ist es schwer, den Überblick zu behalten, wenn man gezielt einen Regenschutz fürs Fahrrad sucht. Hier erfahren Sie, wo Sie suchen sollten und auf welche Kriterien Sie genau achten sollten.
Warum eine klassische Regenjacke auf dem Rad nicht immer ausreicht
Auf dem Fahrrad kommt zum Regen die Anstrengung und der Fahrtwind hinzu, was einiges verändert. Eine „Lifestyle“-Regenjacke, die fürs Gehen oder die Stadt gedacht ist, lässt oft Wasser am Kragen und an den Ärmelbündchen eindringen oder verwandelt das Innere mangels ausreichender Atmungsaktivität schnell in eine Sauna. Um bei Regen zu fahren, ohne von innen wie von außen durchnässt zu sein, braucht es ein Kleidungsstück, das speziell für diesen Sport entwickelt wurde.
Wo man diese Art von Kleidung findet
Verschiedene Arten von Händlern bieten technische Regenbekleidung fürs Radfahren an:
- Fahrradfachgeschäfte in der Stadt oder am Stadtrand, die in der Regel mehrere Produktlinien je nach Budget und Einsatz anbieten (Rennrad, Mountainbike, Stadt).
- Allgemeine Outdoor-Sportgeschäfte, die oft eine Radabteilung mit technischen Regenjacken haben, manchmal weniger spezialisiert, dafür preislich zugänglicher.
- Spezialisierte Online-Shops, in denen Sie die Werte für Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität mehrerer Modelle vor dem Kauf leicht vergleichen können.
- Shops von Radsportmarken, online oder vor Ort, wenn Sie bereits wissen, welcher Schnitt und welches Material zu Ihnen passen.
Wenn Sie eher gelegentlich als intensiv fahren, reicht oft ein vielseitiges, wasserdichtes und atmungsaktives Outdoor-Kleidungsstück, ohne auf hochspezialisierte Ausrüstung zurückgreifen zu müssen – vorausgesetzt, Sie prüfen einige technische Punkte.
Die technischen Kriterien, die Sie vor dem Kauf prüfen sollten
- Die Wassersäule: Je höher sie ist, desto länger hält das Material anhaltendem Regen stand. Regelmäßiges Radfahren erfordert in der Regel einen höheren Wert als gelegentliche Nutzung in der Stadt.
- Die Atmungsaktivität: unverzichtbar, um den Schweiß durch die Anstrengung abzuleiten, sonst werden Sie selbst bei Nieselregen von innen nass.
- Versiegelte Nähte: Sie verhindern, dass Wasser an den Nähten eindringt – oft die erste Stelle, an der eine Jacke „undicht“ wird.
- Der taillierte Schnitt: Ein anliegender Schnitt, hinten länger, verhindert, dass die Jacke in der vorgebeugten Haltung auf dem Rad hochrutscht und Wasser im Nierenbereich eindringt.
- Verstellbare Ärmelbündchen und ein hoher Kragen, um das Eindringen von Wasser und Wind zu begrenzen.
- Reflektierende Elemente, ein echtes Plus für die Sichtbarkeit bei trübem Wetter oder am Abend.
Und für kürzere Strecken?
Für kurze Wege in der Stadt kann ein kompakter Regenponcho, der sich leicht in einer Tasche verstauen lässt, eine praktische Alternative sein – weniger technisch als eine spezielle Jacke, aber ausreichend, um auf einer Strecke von wenigen Kilometern trocken anzukommen.
Probieren Sie das Kleidungsstück in jedem Fall möglichst in Bewegung an: Erst in der vorgebeugten Haltung über dem Lenker, mit ausgestreckten Armen, sieht man wirklich, ob eine Regenjacke hält, was sie verspricht.




